Die 7. Klassen des ORG Vöcklabruck machten sich im Rahmen des Erasmusprojekts auf den Weg nach Spanien – und erlebten dabei weit mehr als nur Sonne & Strand.

Bereits seit Jänner arbeiten die Spanischschüler*innen gemeinsam mit ihrer Partnerschule INS Ernest Lluch im eTwinningprojekt „Let’s celebrate“ zusammen. Passend zum Lehrplan dreht sich dabei alles um Feste, Feiern und Bräuche in Österreich und Spanien. Mit der Erasmusreise nach Barcelona wurde das Projekt schließlich lebendig und vor allem eines: richtig herzlich.

 

Am 22. April ging es los Richtung Barcelona. Gleich am nächsten Tag durften die Schüler*innen den berühmten katalanischen Feiertag Sant Jordi in der Gastschule miterleben – die romantische Legende rund um den Ritter Sant Jordi, der eine Prinzessin vor einem Drachen rettet. In Katalonien schenkt man sich an diesem Tag traditionell Rosen und Bücher. Natürlich kamen auch die österreichischen Gäste nicht mit leeren Händen: Dank der großzügigen Spende der Bäckerei Hinterwirth konnten Liebstatt-Sonntagherzen verteilt werden, die bei den spanischen Partnerschüler*innen für große Begeisterung sorgten. 

Die Tage an der Partnerschule waren abwechslungsreich und spannend. Gemeinsam wurde am Projekt weitergearbeitet, erste Wörter auf Katalanisch ausprobiert und mit unterschiedlichen Altersgruppen gelernt. Die Schüler*innen an der INS Ernest Lluch haben Deutsch als Wahlfach.

Neben dem Schulalltag wurde natürlich auch Barcelona erkundet: Die beeindruckende Sagrada Familia, die modernistische Architektur von Antoni Gaudí und Lluís Domènech i Montaner, die Aussicht von den Bunkers del Carmel oder der Parque Olímpico sorgten für so manchen „Wow“-Moment. Im Barrio Gótico (Altstadtviertel) und der Generalitat de Catalunya fühlte man sich direkt ins Mittelalter zurückversetzt.

Auch Entspannung durfte nicht fehlen: Das Wochenende führte die Gruppe nach Sitges ans Meer, wo Sonne, Strand und Beachvolleyball auf dem Programm standen. Am Samstag ging es hoch hinauf nach Montserrat zum berühmten Kloster – inklusive Wanderung und fantastischer Aussicht.

Alles in allem war die Erasmusreise eine abwechslungsreiche und bereichernde Erfahrung: kommunikativ, kulturell und zwischenmenschlich. Kulinarisch und architektonisch gab es viel zu entdecken, sportlich kamen die Schüler*innen trotz angenehmer Apriltemperaturen ordentlich ins Schwitzen – sei es beim Beachen auf der Barceloneta oder beim Wandern in den Bergen.

Alles hat ein Ende, so müssen unsere Schüler*innen am 8. Tag die Rückreise antreten, aber das mit einem lauten ¡Viva España!

 

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