Was bedeutet es, von anderen an den Rand gedrängt, gehänselt, schikaniert und gedemütigt zu werden – einfach nur, weil man ist, wie man ist? Anders eben. So wie alle anderen auch.
Um diese und andere Fragen dreht sich Saša Stanišićs Buch Wolf. Liest man das Buch, entstehen unweigerlich weitere Fragen, die nach Antworten verlangen: Warum schauen wir so häufig weg, wenn Unrecht geschieht und lassen es zu, dass Täter:innen Macht gewinnen? Was bedeutet es, ständig wachsam sein zu müssen, weil man nicht weiß, wo die nächste Gefahr lauert? Wie begegnet man einem Wolf, der nachts mit gelb leuchtenden Augen vor dem Fenster sitzt? Und was ist eigentlich Freundschaft?
Mit diesen Fragen setzten sich die Schüler:innen der 3a der MS sowie der 8ac des ORG intensiv auseinander, nachdem sie das Buch im Deutsch- bzw. Philosophieunterricht gelesen hatten. Unter der Leitung von Frau Wirleitner und Frau Bogner entstand in Gruppen ein lebendiger Austausch auf Augenhöhe. In anregenden Diskussionen wurden Themen behandelt, die uns alle betreffen und deren Relevanz nicht zu übersehen ist.







